12. August 2018: MUSICA IBERICA

MUSICA IBERICA

Johanna Seitz (Barockharfe), Elisabeth Seitz (Hackbrett), Daniel Herrmann (Zither)

Kein Land in Europa ist musikalisch vielfältiger als Spanien. Europäische und arbabische, geist- und weltliche sowie ein- und mehrstimmige Musiktraditionen finden hier zu neuer Stilistik zusammen.

Elisabeth Seitz

Elisabeth Seitz

Elisabeth Seitz absolvierte ihr Musikstudium in Linz und München, ein künstlerisches Aufbaustudium im Fach "Hackbrett" in München sowie ein Studium für "Alte Musik" in Den Haag. Ihr besonderes Interesse gilt sowohl alter als auch zeitgenössischer Originalmusik für ihr Instrument bzw. der Besetzung "Harfe und Psalter" (mit Johanna Seitz), den historischen Hackbrettformen und der Entwicklung origineller spartenüber-greifender Konzepte. Konzerte, Cd- und Rundfunkaufnahmen u.a. mit Christian Zincke (Echo du Danube), Ton Kopmann (Amsterdam Baroque Orchestra), Christina Pluhar (Arpeggiata; Echopreis für die Cd "Teatro D Amore"), Vincent Dumestre (Poème Harmonique), Nils Okland und Rudi Spring (u.a. mehrere Uraufführungen), Michele Claude (Aromates), Martin Gester (Le Parlement de Musique), David Katalunya (La Folata), Lorenz Duftschmid (Armonico Tributo Austria) und Philippe Pierlot (Ricercar Consort) in vielen Ländern Europas, im Nahen Osten, in Asien, (Süd-) Amerika und Afrika. 2006 -2009 unterrichtete sie an der Anton-Bruckner-Universität Linz.

Johanna Seitz

Johanna Seitz

Johanna Seitz studierte Konzertharfe in Wuppertal und Essen (Hochschulpreis), Barockharfe in Den Haag und Mailand. Ihr Interesse gilt dem Spielen und Erforschen vor allem historischer Harfen sowie der Suche nach originaler Harfenmusik. Ein zweiter Schwerpunkt sind Projekte mit Schauspiel, Tanz und Improvisation. Als Continuospielerin und Solistin ist sie Gast auf vielen Festivals in Europa, im Nahen Osten, in Asien und Afrika, dokumentiert durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Neben ihrem Duo mit Elisabeth Seitz (Salterio), für das bereits mehrere zeitgenössische Kompositionen entstanden sind, spielt sie u. a. mit Concerto Köln, Echo du Danube, Musica Fiata, Harmonie Universelle sowie an vielen Opernhäusern Europas. Bei der Edition Walhall ist sie Herausgeberin einer Harfenmusikreihe. Zwei Ersteinspielungen von wiederentdeckten Harfenkonzerten von G.Ch. Wagenseil und J.W. Hertel sind bei ACCENT bzw. aeolos erschienen. Sie unterrichtete an der Musikhochschule München sowie am Mozarteum in Salzburg.

Der gebürtige Allgäuer Daniel Herrmann studierte Musik mit Hauptfach Zither und Kirchenmusik mit den Zusatzfächern Alte Musik (Michael Eberth) und Volksmusik (Sepp Hornsteiner). Diese Studien schloss er 2000 als Diplom-Musiklehrer sowie mit der künstlerischen Reife ab. Meisterkurse in Chor- und Orchesterleitung (u.a. Prof. Volker Hempfling, Köln) sowie in Generalbass (u.a. Jesper Christensen, Basel) vervollständigten seine musikalische Ausbildung. 2007 schloss er sein Aufbaustudium der Musikwissenschaft, Bayerische Geschichte und Informatik an der Ludwig-Maximilian-Universität München ab. Im Januar 2007 wurde Daniel Herrmann als Kirchenmusiker an die Stadtpfarrkirche "St. Martin" in Kaufbeuren gerufen, daneben ist er ein gefragter Chor- und Ensembleleiter und unterrichtet regelmäßig auf Seminaren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Konzertreisen führten ihn nach Japan und Südamerika. Als Kammermusikpartner ist er mit dem Zitherquartett "Herrschaftsaiten" und dem Alte-Musik-Ensemble "Anima b." regelmäßig zu hören. Daneben ist er auch im journalistischen Bereich tätig.

3G-Regelung

Ab einer Inzidenz von 35 können ab sofort Konzertbesucher nur noch eingelassen werden, wenn sie einen 3G-Nachweis erbringen (genesen, geimpft oder getestet). Es ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis mittels eines PCR oder PoC-PCR-Tests (max. 48 Stunden alt), eines POC-Antigentests (max. 24 Stunden alt) oder eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), max. 24 Stunden alt) nachzuweisen.

Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind asymptomatische Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises (geimpfte Personen) oder Genesenennachweises (genesene Personen) sind, Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.

Kartenvorverkauf

Karten für alle Blasiuskonzerte erhalten Sie ab dem 10. Juli auch online im Vorverkauf unter martinsmusik.reservix.de